von Josef Zehethofer
Am 26.06. trafen sich interessierte Mitglieder zu einer Diskussion über den
Programmentwurf. Es wurde eine sehr lebendige und lebhafte Diskussion. In
zahlreichen Wortbeiträgen wurde das neue Programm in den Grundzügen und Zielen
als richtig anerkannt.
Um eine weitere Vertiefung der einzelnen Programmpunkte durchzuführen wurde der
Termin für die Folgeveranstaltung für den 16.07.2010 um 18:00 Uhr in der Teestube/
Lerchenstraße 03 vereinbart.
Dann ist auch ein Programmentzusatzentwurf geplant und dieser soll dann bis Anfang
August 2010 dem entsprechenden Gremien zugeleitet werden.
Weiter so, dann sind wir auf dem richtigen Weg.
von Daniel Hofmann
Am vergangenen Samstag kamen 23 Mitglieder und ein Gastmitglied in der Heide
“Rosengasse” zusammen, um denen Kreisparteitag abzuhalten. Das Hauptaugenmerk
lag dabei auf die Wahlen zum neuen Kreisvorstand. Vor den zahlreichen Wahlen an
diesem Tag hatte der Landesschatzmeister Hans-Werner Machemehl das Wort, wobei
nach seiner Rede eine rege Diskussion über den politischen Status von Dithmarschen
und der Westküste entfacht wurde. Einige Mitglieder äußerten ihm gegenüber, dass
Dithmarschen gerne bei Entscheidungen (wie vor einiger Zeit bei der Vergabe eines
Wahkkreisbüros) vernachlässigt wird und man sich intensiver um das
Westküstengebiet kümmern sollte.
Am Ende lobten alle Anwesenden die ruhige und harmonische Stimmung, die bei den
letzten Parteitagen keineswegs an der Tagesordnung war.
Hier nun eine Übersicht über die gewählten Ämter:
Kreisvorsitzende
Daniel Hofmann
Josef Zehethofer
Schatzmeister
Thomas Löper
Schriftführer
Kathinka Palczewski
Beisitzer
Brigitte Joseph
Burkhard Jahn
Dagmar Jensen
Bernhard Sillies
Erwin Villing
Delegierte
Brigitte Joseph
Eddi Joseph
Ersatzdelegierte
Josef Zehethofer
Daniel Hofmann
Michael Ehlers
Bernd Palczewski
Bernd Sillies
Christel Villing
Veronika Wagner
von Josef Zehethofer
In Heide tritt Axel Sieck als Bürgermeisterkandidat auf. Auf der Ratsversammlung am
24.02.2010 erschien er in Begleitung von Horst Bartels. Er war am Verteilen von
Flugblättern in denen er DIE LINKE. und die FDP in einen Topf wirft. Ich wehre
mich dagegen mit der FDP (Westerwelle) in einen Topf geworfen zu werden. Dieser
FDP-Vertreter ist ein Demagoge unter dem Deckmantel der Freiheitlichen.
In meiner Heimat hat sich die FPÖ in eine rechtsgerichtete Partei gewandelt. Als ein
populistisches Thema war: die Ausländer. Damit haben diese Demagogen viel
Stimmen erhalten. Und sie haben die ausländerfeindliche Stimmung aufgeheizt. Ich
war letzte Woche im Urlaub. Die Gespräche die ich geführt hatte ähnelten sich im
Gedankengang einigen Sätzen von der Bundes - FDP und dem Flugblatt Bartels und
Sieck; Verunglimpfung und Beschimpfung anderer um sich selbst an die Macht zu
hebeln. Ich nenne dieses ein dummdreistes Verhalten im Stile eines Alfred Trankalis;
Alfred hat mich in einigen E-Mails mit A.H. verglichen. Und dieses von einem
Kreistagsabgeordneten. Daran sieht man die Verrohung der politischen Kultur im Stile
von Westerwelle und Förderern.
Bei der Abstimmung über die Einstellung einer Sozialpädagogin an Heider Schulen
zeigte sich auch die Gangart der FDP: Bedauern über die Kinder, jedoch keine Gelder
für die Hilfen. Aus der CDU kam der Vorschlag: ehrenamtlich (Familie und Kinder).
Wir müssen sparen, jedoch immer auf Kosten der Benachteiligten.
Dabei wäre genug Geld vorhanden: Die Steuerhinterzieher müssen gezielt verfolgt
werden, sollten diese noch öffentliche Gelder und Aufträge erhalten haben dann jagt
diese Verbrecher am Volk aus den Häusern und steckt sie in die Gefängnisse. Denn
sie haben der Bevölkerung Mittel entzogen.
Wir als Fraktion distanzieren uns von diesen Machenschaften. Auch wenn in einer
Demokratie jeder kandidieren kann, sollte doch bei der Auswahl von Kandidaten ein
bisschen Menschenverständnis vorhanden sein.
Wir haben in der Vergangenheit Beschimpfungen, Verleumdungen und
Verunglimpfungen erlebt. Niemand sollte nun glauben dass dieses durch Tolerierung
vorbei ist.
von Klaus Roosen und Daniel Hofmann
Am Mittwoch, dem 6.1.2010, fanden sich 20 Mitglieder in der Gaststätte “Marner Eck” in Marne ein, um den Kreisparteitag zu absolvieren. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Wahl von Delegierten und Ersatzdelegierten für den im Februar anstehenden Landesparteitag. Gewählt wurden:
Delegierte:
Joseph Zehethofer, Brigitte Joseph, Eddi Joseph, Sandra Könitz, Manfred Weisel, Kathinka Palczewski
Ersatzdelegierte:
Veronika Wagner, Beate Siegismund, Daniel Hofmann, Klaus Roosen
Des Weiteren wurde von den anwesenden Mitgliedern über eine bessere öffentliche Darstellung als Partei DIE LINKE diskutiert, wobei hier eine rege Diskussion zustande kam, die eine ganze Zeit andauerte. Es waren sich alle darüber einig, dass eine aktivere Pressearbeit stattfinden muss, die z.B die regelmäßige Veröffentlichung von Presseerklärungen beinhaltet. Für dieses Aufgabenfeld bot Daniel Hofmann seine Mitarbeit an, der auch gleichzeitig mehr Informationen auf der Webseite zum Parteigeschehen im Kreisvorstand sowie aus den Fraktionen veröffentlichen wird. Ebenfalls soll bei den zukünftigen Kreisvorstandssitzungen wieder über die Arbeit der Kreistagsfraktion berichtet werden, sodass ein Austausch von Informationen erfolgen kann. Gegen 21:30 Uhr endete die Veranstaltung, wobei die Freude über einen ruhigen Ablauf den Mitgliedern deutlich anzumerken war.
Die von uns abgespaltene Fraktion im Kreistag, die sich „alternative linke“ nannte, gibt es nicht mehr, nachdem Ralf Thiedemann sein Mandat als Kreistagsabgeordneter verloren hat.
Josef Zehethofer wird für ihn als Mitglied unserer Fraktion nachrücken. Wir werden dann 3 Abgeordnete haben.
von Bernd Palczewski
"Die Linke im Dauerstreit", schrieb im September vorigen Jahres die in Dithmarschen, neben der Bild, meistgelesen Tageszeitung. Ich hielt das schon damals für die falsche Überschrift und schrieb folgenden Leserbrief, der auch heute noch seine Gültigkeit hat:
Eine neue Partei sortiert sich
Wenn sich eine neue Partei gründet, treffen dort viele Menschen aufeinander, die aus den unterschiedlichsten Motiven eine neue politische Heimat finden wollen. Nach einiger Zeit stellen sie fest, dass nicht jeder die Aufgaben erfüllen kann, die die Parteiarbeitvon ihm fordert oder sie haben sich der falschen Vorstellung hingegeben, dass alle ihren persönlichen Ideen mit größter Begeisterung folgen. Das führt zu persönlichen Angriffen und aberwitzigen Beschuldigungen, letztlich auch wieder zu Austritten.
Dieser Prozess der Orientierung findet nun in Schleswig-Holstein und somit auch in Dithmarschen statt. das dürfte niemanden verwundern, denn wir haben nie behauptet, ein Verein von Gutmenschen zu sein. Wir vertreten nur eine etwas andere politische Idee.
Von jetzt an wird unsere Partei bestrebt sein, sich durch eine geordnete, sachbezogene Arbeit bemerkbar zu machen. Denn daran wollen die Mitglieder gemessen werden und nicht an dem Störfeuer, das von außen und von wahrscheinlich gekauften Leuten kam, die eingeschleust worden waren, um einen geordneten Aufbau zu verhindern.
Diesem Artikel - den ich in Teilen stilistisch verändert habe - möchte ich heute noch folgenden Absatz hinzufügen:
Leider haben einige die Partei verlassen, weil sie den von persönlichen Diffamierungen gekennzeichneten Umgang von Menschen , die eigentlich eine gemeinsame politische Linie vertreten sollten, nicht vertragen konnten. Meine Tochter und ich sind mehrmals von Parteiveranstaltungen im Kreis und auch im Landesrat nach Hause gekommen und es ging uns ausgesprochen schlecht. War das der neue Ton, den wir in die Politik bringen wollten? Wir haben die Partei nicht verlassen und bitten diejenigen, die diesen Schritt vollzogen haben, uns wohlwollend zu beobachten und zu geeigneter Zeit zurück zu kommen.
von Daniel Hofmann
In einer funktionalen Gesellschaft sind die grundlegenden Tugenden menschlichen Verstandes unabdingbar um die soziale Kommunikation zwischen den Menschen aufrecht zu erhalten und sie, nach unseren Vorstellungen, gesittet zu beachten und zu pflegen.
Diese grundlegenden Dinge wurden in letzter Zeit oft missachtet und die parteiinterne Arbeit war oftmals sehr schwierig.
Dieser Sachverhalt ist aber keineswegs nur einer Seite anzuhängen. Zu einer Auseinandersetzung gehören immer Zwei. Beide Seiten müssen nach dem ganzen "Hickhack" Fehler eingestehen und dürfen Parteiaustritte, auch wenn diese Leute betreffen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht parteifähig sind, als Erfolg für eine Partei verbucht werden.
Der grundlegnde Punkt ist nur, dass man dabei zwischen Leuten, die keine Gesellschaftsfähigkeit aufweisen, und Mitgliedern, die gerne mal "anecken" und für die voranbrigende, innerparteiliche Disskussion unverzichtbar sind, unterscheiden. Leute, die nicht immer mit ihren Genossen eine Meinung gleichen, können nicht sofort als Querulanten dargestellt werden.
Nur ist in den örtlichen Fällen, wie sie hier geschehen sind, klar, dass eine Linie überschritten wurde, die keinesfalls eine Geselschaftsfähigkeit aufweist. Denn gerade innerhalb einer Partei, die von Stimmen der Gesellschaft lebt, muss auch als Vorbild dienen und die gesellschaftlichen Tugenden befolgen.
So viel nun zu den Vorfällen in der Vergangenheit. Fangen wir nun endlich an, mit neuem Elan die Parteiarbeit anzupacken und den Menschen auch verhaltensmäßig wieder ein Vorbild zu sein.