von Daniel Hofmann
Die sogenannte "linke Politik" spaltet die Gesellschaft wie keine Zweite. Begriffe wie Sozialismus, Kommunismus oder Sozialliberalismus sind oft schon Jugendlichen ein klarer Begriff, da durch die umfassende Geschichte der linken Politik jeder junger Mensch schon in der Schule mit den einzelnen Formen des linken Denkens in Berührung kommt. Sei es durch Arbeiterbewegungen im 17. oder 18. Jahrhundert, das "Manifest der kommunistischen Partei" von Marx und Engels oder die Sowjetunion, wo der Kommunismus bis vor gar nicht so langer Zeit noch sehr lebendig war.
Doch ebenfalls hängt mit der linken Politik eine sehr ausgeprägte Kultur zusammen, die im Laufe der Zeit eine rapide Entwicklung genommen hat.
Als höchste kulturelles Gut der links Denkenden ist ohne Zweifel das "Manifest der kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels anzusehen. Besonders Karl Marx wird oft als Vater des sozialistischen Gedankens angesehen, der im 19, Jahrhundert durch weitere Schriften (z.B "Das Kapital"), zahlreiche Karikaturen und anderen Texten die Ideale der linken Politik aufgezeigt hat. Seine Ideen und Ansichten werden bis heute als Grundgedanke von jedem "Linkem" verinnerlicht.
Aber auch viele weitere Personen haben sich mit dem Grundsätzen des linken Denkens beschäftigt und auch Ihren Teil zur Entwicklung dieser politischen Grundform beigetragen.
Diese Beiträge wurden nicht nur durch Texte veröffentlicht, sondern auch mit Liedtexten, Gedichten oder in Form der Malerei in die Bevölkerung weiter getragen.
Mit genau diesen Dingen soll sich diese Rubrik beschäftigen. Ein Blick hierauf wird sich immer lohnen, da diese Seite sich immer weiter entwickeln wird.
Viel Spaß!
(deutscher Text: Emil Luckhardt, 1910)
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte
duldet die Schmach nun länger nicht!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei'n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt'gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!
|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. :|
von Daniel Hofmann
Die Internationale ist ohne Frage das bekannteste und weitverbreiteste Lied der sozialistischen Arbeiterbewegung. Nicht umsonst gilt sie auch als Hymne des Sozialismus. Die Sowjetunion benutzte sie bis 1943 als offizielle Nationalhymne.
Die Original französische Fassung stammt von dem Pariser Eugene Pottier, sowie dem Belgier Pierre Degeyter, der die Musik beisteuerte.
Pottier verfasste den Text kurz nach der Niederschlagung der Pariser Kommune 1871, der ersten proletarisch-sozialistischen Revolution.
Neues Leben wurde der Internationalen im Oktober 1989 eingehaucht, als Tausende demonstrierende DDR-Bürger durch das Absingen des alten Liedtextes auf das Missverhältnis zur sozialistischen Wirklichkeit hinwiesen.