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DITHMARSCHEN
20. November 2011

Bericht vom Workshop “Schule” (Bildungskonferenz, 25.09.2011)

von Daniel Hofmann


Über das Schulsystem in Schleswig-Holstein wird seit mehreren Jahren stark
diskutiert. An Schulen tätige Elternverbände, Schülervertretungen und die
”Lehrergewerkschaft” GEW haben zahlreiche Kritikpunkte, die sowohl systematisch als auch pädagogischen Bezug haben. Kurz gefasst: das Schulsystem in seiner jetzigen Form, ist marode und nicht mehr zeitgemäß. Darüber waren sich die Teilnehmer des Workshops von Anfang an einig und diskutierten über zahlreiche Missstände und mögliche Alternativen.


Hauptthema war das bisher bestehende dreigliedrige Schulsystem, welches seit
kurzem durch die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen zu sogenannten
Regional- oder Gemeinschaftsschulen, zwar offiziell nicht mehr existent ist, aber in
den Köpfen der Leute noch immer als aktuell ausgefasst wird, was prinzipiell auch
richtig ist, da innerhalb dieser “neuen” Schulart weiterhin zwischen “gut” und
“schlecht” segmentiert wird.


Im Workshop wurde dieses System als perspektivlos und System der Ausgrenzung
angesehen. So besteht zum Beispiel keine Chance auf eine angemessene Bildung für
Kinder aus sozial unteren Schichten der Gesellschaft. Bildung muss gerecht sein und
für jeden Menschen, oder in der Schule für jedes Kind, frei zugänglich sein, ohne dass
ein Ausschlussverfahren nach sozialen Verhältnissen oder dem Migrationshintergrund
stattfindet. Der Workshop sprach sich stattdessen für ein eingliedriges Schulsystem aus,
welches die Kinder von der ersten bis zur “letzten Klasse” ein gemeinsames Lernen
ermöglicht. Als Beispiel dienen hier die Schulsysteme der skandinavischen Staaten,
die dieses eingliedrige Schulsystem ausüben. Dass diese Form des Lernens zum Erfolg
führt zeigen auch die PISA-Studien, wo die Länder aus dem Norden Europas weit
oben rangieren. Zudem gibt es dort in den ersten Jahren keine Noten, sondern
meistens erst kurz vor Ende der Schulzeit, wodurch keine Notendruck für die Schüler
entsteht, und sie auch keiner “Persönlichkeitseinschätzung” einer Lehrkraft
unterliegen. Lehrer dürfen nicht über das Schicksal von Schülern entscheiden, sondern
müssen sich den Schülern in ihren Lernformen anpassen und nicht umgekehrt! Wir
müssen weg von der Annahme, dass Kinder die “geborenen Lerner” sind!
Die Abschaffung des Notensystems war auch für die Workshopteilnehmer eine
denkbare Alternative, um derartig beschriebenen Verhältnissen auch in unserem
Schulsystem aus dem Weg zu gehen.


Ein weiteres viel diskutiertes Thema des Workshops war der Bildungsförderalismus,
der nach Meinung der Teilnehmer zu einem Bildungschaos geführt hat, da jedes
Bundesland an seinen Traditionen und Eigenschaften im Bildungssystem festhält und
keinerlei Homogenität in der bundesweiten Schulbildung besteht. So gibt es
beispielsweise momentan 24 Systeme der LehrerInnenausbildung, was bei einem
zentralem System hinfällig wäre und die Ausbildung, die praxisorientierter gestaltet
werden muss, für angehende Lehrerinnen und Lehrer überschaubarer machen würde.
Zudem wären sie in ihrer beruflichen Tätigkeit flexibler, da sie so nicht einem
“regionalbegrenztem” System unterliegen, sondern im ganzen Bundesgebiet ihrem
Lehrauftrag nachgehen können.


Als letztes größeres Themengebiet sprach der Workshop über die Mitbestimmung an
Schulen von Schülern und Eltern. Diese, vor allem die Schüler, müssen ein stärkeres
Mitbestimmungsrecht erhalten, um ihr eigenes Schulleben intensiver gestalten zu
können. Bei der jetzigen Form der Drittelparität (Elternvertretung, Schülervertretung
und Lehrerkonferenz) ist das nicht möglich, da die Lehrer bzw. der Schulleiter ein
Veto-Recht besitzen, wodurch sie jede Entscheidung der anderen Versammlungen
kippen können, was oftmals nicht den demokratischen Mehrheiten entspricht!
Zudem muss es eine Schülervertretung auf Bundesebene geben, welche die Belange und
Standpunkte bundesweit vertritt, was vor allem bei der Auflösung des föderalen
Schulsystems eine große Relevanz besitzen würde.


Hier sind noch einmal die wichtigsten Forderungen aus dem Workshop “Schule”
aufgelistet:

  • “Eine Schule für Alle!!!” Weg vom dreigliedrigem Schulsystem und hin zu einer sozial gerechten Schulausbildung
  •  Abschaffung von Noten! Der Werdegang eines Kindes darf nicht der Objektivität eines Lehrers unterliegen! 
  • Aufhebung des Bildungsförderalismus! Eine Pluralität der Schulsysteme führt mehr und mehr zu einem Bildungschaos!
  • Eine statt 24 Lehrerausbildungen! Diese Ausbildung muss praxisorientiert verlaufen, um die Selbstfindung der pädagogischen Tätigkeit zu intensivieren!
  • Aufhebung des Vetorechts für Lehrerkonferenzen oder Schulleiter! Stattdessen eine gleichberechtigte Mitbestimmung durch alle an der Schule beteiligten Personen!
  • Schülervertretung auf Bundesebene, um die Belange der Schüler auch bundesweit zu konkretisieren und vermitteln zu können!


15. August 2011

DIE LINKE Kreisverband Dithmarschen solidarisch an der Seite des Krankenhauspersonals

DIE LINKE KV Dithmarschen bekräftigt die Forderungen der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel nach einer
Verbesserung der gesetzlichen Krankenhausfinanzierung. DIE LINKE unterstützt
die Kampagne von Arbeitnehmervertretungen aus Krankenhäusern in ganz
Schleswig-Holstein zu Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.


Wir teilen die Befürchtungen zahlreicher Personal- und Betriebsräte, dass mit den
jetzigen gesetzlichen Regelungen die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser,
besonders die kleineren Häuser, ihr bisheriges hohes Leistungsniveau nicht mehr
aufrecht erhalten können. Mit der Deckelung der Krankenhausbudgets wird den
Krankenhäusern nachhaltig verwehrt ihre nachvollziehbaren Preissteigerungen wie
Tariferhöhungen und höhere Sachkosten für Lebensmittel und Energiebedarf weiter
zugeben, dies führt zu einer systematischen und strukturellen Unterfinanzierung
unserer Krankenhäuser. Der Budgetzwang wird in der Regel mit Personalabbau
Leih- und Zeitarbeit und einer massiven Arbeitsverdichtung kompensiert.


Mit großer Besorgnis nimmt DIE LINKE die Verschlechterungen der
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in unseren Krankenhäusern zur Kenntnis.
Ein enorm hoher Krankenstand, Langzeitkranke und Burn-Out-Betroffene unter den
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind ein warnender Hinweis darauf, dass die
Einhaltung des Budgets nur noch auf Kosten der Beschäftigten erlangt werden kann.


„Einsparungen dürfen nicht auf die Schultern der Beschäftigten abgewälzt werden, die Auswirkungen von der Arbeitszeitverdichtung wie Erschöpfung, Stress und Hektik gehen eindeutig zu Lasten der Patientinnen und Patienten!“, so
Daniel Hofmann, der Kreisvorsitzende der LINKEN in Dithmarschen.


Für DIE LINKE leisten Krankenhäuser einen elementaren Beitrag zu unserer
Daseinsvorsorge und müssen vom Gesetzgeber so finanziert werden, dass sie mit
qualifiziertem und gut bezahltem Personal der Bevölkerung eine hochwertige
medizinische und pflegerische Leistung anbieten können.


DIE LINKE Dithmarschen unterstützt deshalb die geplante Demonstration am
Freitag, den 26.08. in Kiel, und ruft ihre Mitgliedschaft, ihre Sympathisantinnen
und Sympathisanten auf, sich an der Demonstration zu beteiligen.

23. Juli 2011

Großes Interesse an Berliner Frühstück

von Daniel Hofmann

Mehr als 20 Personen kamen am Donnerstagvormittag in die Kreisgeschäftsstelle des Kreisverbandes Steinburg, um in lockerer Runde Fragen und Anregungen an MdB Raju Sharma zustellen.


Besonderes Interesse, nachdem Raju einen kurzen Überblick über die Arbeit in der Bundestagsfraktion und im Parteivorstand gegeben hat, lag bei den aktuellen Themen, wie zum Beispiel die Aufstände in Nordafrika, die in der Fraktion sehr intensiv geführt worden war. Raju stellte den Ablauf der Diskussion innerhalb der Fraktion dar, und fügte hinzu, dass derartige Themen auch regelmäßig innerhalb der Parteivorstandes diskutiert werden.


Eine ausgiebige Diskussion wurde ebenfalls über das "bedingungslose Grundeinkommen" geführt, welches aber in den Parteigremien noch nicht so weit diskutiert wurde, dass man es als "kampangenfähiges" Konzept präsentieren könnte. Eine derartige Ausarbeitung muss und wird folgen, wobei es dort innerhalb von Fraktion und Parteivorstand weitreichende Standpunkte gibt. Speziell wurde von den Gästen auf die Medien hingewiesen, die solche Diskussionen innerhalb der Partei oftmals als Streit forcieren wollen.


Die Veranstaltung erfüllte eindeutig ihren Zweck, da zahlreiche Besucher erschienen, die ein großes Interesse an der Arbeit im Parteivorstand und der Bundestagsfraktion zeigten und mit vielen neuen Informationen am Ende zufrieden den Heimweg antreten konnten.


26. Juni 2011

Der Schlie mit der Peitsche!

von Daniel Hofmann

Das Land will seinen Haushalt sanieren, in dem es die Kosten dafür auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzt. Die Eltern sollen ab dem kommendem Schuljahr 2011/12 für die Schülerbeförderung zahlen, und dabei wird die Kommunalpolitik auch noch übergangen. Die Kreistage im Land dürfen zwar über die Kosten abstimmen und den Betrag festlegen, bei einer gegenteiligen Entscheidung wird den einzelnen Kreisen aber mit Sanktionen gedroht und die Kosten werden über eine Verfügung des Innnenminister doch eingetrieben, gegen den Willen des Kreistages und ihrer Kommunalpolitiker.

In zahlreichen Kreisen wurde die Einführung der Schülerbeförderungskosten einfach durchgewunken, in nur ganz wenigen Kreisen baute sich derweilen eine Parteiübergreifende Front gegen eine Elternbeteiligung auf.

So geschehen ist es auch in Dithmarschen! In allen angesetzten Abstimmungen votierte der Kreistag geschlossen gegen eine Einführung. Dabei war es den Kommunalpolitikern egal, ob das vom Kreis Dithmarschen vorgelegte Modell moderat ist. Nun verklagt der Kreis Dithmarschen das Land, da es hier die kommunalrechtliche Arbeitsweise verletzt sieht. Die Selbstbestimmung der Kreise wurde in diesem Verfahren durch erheblichen Druck von Seiten des Innenministers Schlie beeinflusst. Nun bleibt abzuwarten, was bei dem gerichtlichem Verfahren raus kommt.

Zumindest ist eine erste erfreuliche Erkenntnis, dass eine Grundforderung der Partei DIE LINKE in Dithmarschen geschlossen vertreten wurde: Bildung muss kostenlos bleiben, denn Bildung ist ein grundlegendes Element der gesellschaftlichen Integration und muss daher für jeden frei zugänglich sein!


15. März 2011

Kreisparteitag als Aufbruch

von Daniel Hofmann

Auf unserem Kreisparteitag wurden Akim Ohle und Michael Schilke neu in den Kreisvorstand gewählt. Akim wird sich in Zukunft als Schatzmeister um die finanziellen Angelegenheiten kümmern.
Michael wird als Schriftführer die Nachfolge von Kathinka antreten, die ihr Amt zur Verfügung stellte.

Insgesamt ist positiv zu bemerken, dass die Versammlung zügig und ohne Querelen verlief, was in der Vergangenheit ja nicht immer der Fall war. Schon nach zwei Stunden waren die Tagesordnungspunkte abgearbeitet und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass es schon jetzt notwendig ist, für die kommenden Wahlen, in 2012 (Landtagswahl) und 2013 (Kommunalwahlen), Themen zu erarbeiten, die für die Menschen in dieser Region für Bedeutung sind, damit auch in den kommenden Jahren eine soziale Aternative in den Kommunalparlamenten vertreten ist. DIE LINKE Dithmarschen ist im Aufbruch!

5. Februar 2011

Kommunismus in aller Munde

von Daniel Hofmann

Da wird eine Genossin verdammt, da sie das Wort „Kommunismus“ als Aufmacher für einen Artikel verwendet. Von Leuten wie Alexander Dobrindt , die schon öffentlich ein Verbot fordern, wenn ein Mitglied der Partei DIE LINKE das Wort „Kommunismus“ ausspricht, werden solche Hetzkampagnen voran getrieben. Die Medien tun ihr Übriges, damit der „unwissende“ Bürger ausreichend über die Verbrechen einer sozial geprägten Partei informiert ist.

Für mich, als junges Mitglied, ist eine Kommunismusdebatte viel weitläufiger. Eine Reduzierung auf das DDR-Regime ist für mich kein Fundament, sondern zeigt mir lediglich die Unkenntnis der gesamten Medien und der Politiker aus dem konservativem Lager.

Wer den Weg zum Kommunismus beleuchten will, der hat im Jahr 1848 bei Karl Marx und seinem „Manifest“ anzufangen. Schade ist nur, dass der Großteil der Bevölkerung auf diese intrigante Art reinfällt und sich dann samstags anschickt an den Infostand der LINKEN zu gehen und die Mitglieder öffentlich als „Kommunisten“ zu bezeichnen. Als mir das im Jahr 2009 zum ersten Mal widerfahren ist, war ich ziemlich geschockt. Nicht, dass sich bei mir Ängste vor Anfeindungen entwickelten. Es war vielmehr ein Schock über die Unwissenheit der Menschen zum Thema „LINKE Politik“!

So ging ich auch beim nächsten Mal zum Info-Stand und fragte, nachdem mich eine Person als „Kommunist“ bezeichnete, diese Person, was denn der Unterschied zwischen „Kommunismus“ und Marxismus“ sei? Ich bekam leider keine Antwort, da die Person sich umdrehte und lieber weiterging. Aber genau hier sehe ich den wichtigen Punkt, den unsere Partei sich als Aufgabe machen muss. Unser primäres Ziel sollte es sein, den einzelnen Bürger aufzuklären, was der „Kommunismus“ wirklich beinhaltet und wo seine Wurzeln liegen. Wer dann immer noch im Jahr 1917 anfängt, der ist wohl unbelehrbar, aber das soll es ja bekanntlich geben.

Mein Beweggrund im Jahr 2008 in die LINKE einzutreten, was damals im Freundeskreis natürlich nicht gerade Begeisterungsstürme auslöste, waren gerade die Thesen von Karl Marx zu einer gerechteren Sozial- und Wirtschaftspolitik, die in ihrer Aktualität und Standhaftigkeit bis heute nichts verloren haben!

So lasst uns als Partei DIE LINKE also offensiv mit dieser Debatte umgehen, damit wir nicht mehr in Verruf geraten und am Tropf der unwissenden Mehrheit hängen müssen!

29. Dezember 2010

Brief der Kreistagsfraktion Dithmarschen an das Theather Itzehoe

von Michael Ehlers

Sehr geehrte Frau Hobl-Friedrich, sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverwaltung  

am 6.1.2011 plant die FDP Steinburg eine Veranstaltung mit Thilo Sarrazin. Herr Sarrazin, als Verbreiter von rassistischem und sozialdarwinistischem Gedankengut zu bundesweiter Berühmtheit gelangt, steht sicher nicht dafür ein, das Ansehen der Stadt Itzehoe und seines Theaters zu erhöhen. Laut Hausordnung ist es der Stadt möglich, Veranstaltungen abzusagen, die das Ansehen schädigen würden. Dies ist in diesem Falle gegeben und wir möchten sie auffordern, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Veranstaltung in städtischen Gebäuden abzusagen. Diese klare Positionierung gegen Rassismuss und Fremdenfeindlichkeit würde das Bild der Stadt Itzehoe und seines Theaters sicher in ein freundliches Licht rücken.

 

In der Hoffnung auf eine weitsichtige Entscheidung verbleibt mit freundlichen Grüßen... 

10. Dezember 2010

Küstenzwangsabgabe - eine weiterer Versuch der Volksausplünderung !!!

von Josef Zehethofer

Blau gefärbt: beitragsplichtiges Gebiet zur Küstenschutzabgabe. Dithmarschen ist zu großen Teilen betroffen! Quelle: landesblog.de

Wie lange noch lassen sich die Einwohner die Steuererhöhungen, die Abgabenerhöhungen und die "Abzocke" in Form von Steuergeldern noch gefallen? Für viele ist bereits jetzt der Endpunkt der Belastungen erreicht.


Nehmen wir einen Normalhaushalt. Dieser ist der Haushalt von 60% der Einwohner des Landes. Die anderen 30% fallen nicht darunter. 10% bereichern sich am meisten. Laut letzter Statistik benötigt ein Normalhaushalt monatlich ca. EURO 2.100,00!!!! um alle Ausgaben bestreiten zu können. Jeder der sich an die Nase fasst und rechnen kann, wird den Kopf über diese Statistik schütteln. Der „Durchschnittsholsteiner“ verdient gerade die Hälfte. Davon muss er jetzt noch zusätzlich wenn es nach der Regierungsspitze geht noch extra abdrücken.


Die Partei die Linke lehnt jede weitere Umverteilung ab! Die verschuldete „Expertenfinanzkrise“ beutelte den Steuerzahler bereits zur Genüge. Gleichzeitig verteilt die Regierung ohne Schamgefühl von unten nach oben weitere Finanzmittel. Diese Mittel fehlen bei der Ausbildung, den Schulen und den öffentlichen Einrichtungen.


Der Chef der maroden Landesbank geht mit Millionen. In den Kommunen werden die Mitteln für soziales gekürzt. Gleichzeitig wird das Prestigeprojekt "Hochbrücke nach Norden" vorangepeitscht. Ohne Rücksicht auf die Bevölkerung - Stuttgart 21 lässt grüßen.


Zurück zum menschlichen Maß auch bei den Verantwortlichen. Eine Regierung hat für die Bevölkerung da zu sein und Schaden davon abzuwenden. Dazu gehört auch, dass verantwortliche Fachexperten wenn diese Fehler machen genauso gehen müssen wie die Putzfrau die einen Eimer Spülmittel verschüttet. Wobei die Verantwortlichkeit endlich einmal finanziell eingetrieben werden müsste.


Bürgerinnen und Bürger, wehrt Euch gegen die Ausbeuter! Setzt auf Solidarität, Menschlichkeit und vernünftiges Wirtschaften!


Jahrzehntelang hat die Regierung an die Lobbyisten Gelder von UNS verteilt. Jetzt wo ihr Klientel sich verzockt hat sollen wir wieder für deren Vermögensverluste aufkommen. Wir sagen dazu laut und deutlich NEIN. Wir als Bürger haben ein Recht auf ein Leben in Würde ohne "Alimentationsbürde" seitens der Obrigkeit. Die Regierung hat das Problem der Verarmung nicht gelöst. Sie versucht es nicht einmal.


Es gibt nur einen Weg: Eine starke Linkspartei ohne die Wendehälse von SPD und Grünen. Denkt immer daran: .. diese beiden Parteien haben unter Schröder und Fischer die Agenda 2010 verbrochen. Zum Schaden und Nachteil der arbeitenden Bevölkerung.

21. Oktober 2010

Solidarisch mit Friedrichskoog - Erfolgreicher Aktionstag des Kreisverbandes

von Daniel Hofmann

Im Rahmen des Aktionstages, am 20.10.2010, des Kreisverbandes Dithmarschen besuchten Vertreter des Kreisverbandes gemeinsam mit Ranka Prante, MdL, und Raju Sharma, MdB, die Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) in Friedrichskoog, die Mit Aktionen und Kampagnen für den Erhalt des Hafens kämoft. Ein geplanter Info-Stand, der gemeinsam mit der BIHZ durchgeführt werden sollte fiel auf Grund heftiger Regenfälle wortwörtlich ins Wasser.
So einigte man sich den Nachmittag im Bootshaus zu gestalten und sich dort über Meinungen und Standpunkte auszutauschen. Die Friedrichskooger berichteten von ihren Initiativen bezüglich der drohenden Hafenschließung und präsentierten Ideen und Konzepte, wie sie sich eine Hafenrettung vorstellen könnten.
Die Abgeordneten, sowie die Vertreter des Kreisverbandes, versicherten der BIHZ ihre Hilfe, um den kommunalen Wirtschaftsmotor Hafen zu erhalten und die Existenzgrundlage einer ganzen Region zu sichern.

Am Abend  fand dann noch eine Podiumsdiskussion im Heider Bürgerhaus statt, an der Björn Radke (Landesvorsitzender) und Dr. Thomas Herrmann (Referent für Wirtschaft und Finanzen der Landtagsfraktion) und Raju Sharma teilnahmen. Unter dem Titel „Das Leben ist bunter - Alternativen zur neoliberalen Politik“ diskutierten die Beteiligten Ideen und Meinungen zu den Auswirkungen der Sparpakete und dem damit verbundenen weiteren Sozialabbau.

13. Oktober 2010

Großer Aktionstag des Kreisverbandes Ditmarschen

von Daniel Hofmann

Am Mittwoch, dem 20.10.2010 veranstaltet DIE LINKE Dithmarschen einen Aktionstag in Friedrichskoog und Heide.

Beginn ist um 15 Uhr am Hafenbereich in Friedrichskoog. Dort wird der KV Dithmarschen in Zusammenarbeit mit der Bürger Initiative Hafen-Zukunft (BIHZ) einen Info-Stand errichten, wo die Leute sich zu den Auswirkungen der Sparpakete (insbesondere der drohenden Hafenschließung in Friedrichskoog) informieren können und den anwesenden Mitgliedern fragen stellen können.
Des Weiteren werden die Landtagsabgeordnete Ranka Prante und der Bundestagsabgeordnete Raju Sharma ebenfalls am Info-Stand anwesend sein und für Fragen der Bürgerinnen und Bürger, bis ca.17:30, zur Verfügung stehen.

Am Abend folgt dann eine Bürgerdiskussion im Heider Bürgerhaus zum Thema “Das Leben ist bunter - Alternativen zur neoliberalen Politik” stattfinden, an der ebenfalls Raju Sharma teilnehmen wird.
Gästen ist es gestattet sich an der Diskussion zu beteiligen und Raju Sharma Fragen zu stellen. Die Bürgerdiskussion findet im Rahmen der anhaltenden Programmdebatte der Partei DIE LINKE statt und befasst sich ebenfalls mit den Auswirkungen durch die Sparpakete von Bundes- und Landesregierung auf kommunaler Ebene und welche Alternativen es zu der momentanen Regierungspolitik gibt.

25. Juli 2010

Schließung des Hafens in Friedrichskoog ist sinnlos!

von Daniel Hofmann

 


Laut eines Kabinettsbeschlusses den schwarz-gelben Landesregierung in Kiel soll der Hafen von Friedrichskoog, auf Grund von Sparmaßnahmen , im Jahr 2011 geschlossen
werden.


Eine Schließung des Hafens wäre nicht nur ein Einschnitt viele Anwohner, die vom Hafen abhängig sind und durch diesen ihren Unterhalt finanzieren, sondern würde auch kostentechnisch keine Vorteile für die Landeskassen bringen.

Der Hafen dient auch zur Entwässerung der umliegenden landwirtschaftlich genutzten Gebiete. Wird der Hafen geschlossen muss eine neue Entwässerung gebaut werden, die mehrer Millionen Euro kosten würde. Die momentane Unterhaltung des Hafens beläuft sich momentan auf ca. 600.000 Euro pro Jahr.

Und trotz der drohenden Schließung wird der Hafen auch noch aufwendig saniert, was in keinem Verhältnis zu einer darauf folgenden Schließung steht.

Die Landesregierung gibt so in Dithmarschen eine weitere Visitenkarte ihrer unkonstruktiven Arbeitweise ab!

3. Juli 2010

Wo ist die Gerechtigkeit in der Bildung?

von Daniel Hofmann

Die Einführung der Profiloberstufe kann schon nach zwei Jahren als gescheitert bezeichnet werden.


Die größten Kritikpunkte waren bisher die überhöhte Anzahl von Unterrichtsstunden
sowie die eingeschränkte Wahlmöglichkeit von Fächern. Nicht die breite
Allgemeinbildung war damals das Ziel, sondern lediglich die Einsparung von
Ausgaben im Bildungssektor. Bei genauer Betrachtung ist aber sogar dieser
Sachverhalt nicht einmal wirklich eingetroffen.


Doch das neue Oberstufensystem bekommt ein ganz anderes Bild, wenn man in
Betracht zieht, dass die Lehrkräfte darüber frei entscheiden können, ob ein Schüler mit
einer Fünf im Zeugnis (was die Versetzung vom elften in den zwölften Jahrgang
eigentlich verwehrt) die Klassenstufe wiederholen muss oder in den nächsten
Jahrgang aufsteigt. Denn bei einer Fünf ist es den Lehrkräften gestattet durch einen
Konferenzbeschluss betroffene Schüler trotzdem in den zwölften Jahrgang zu
versetzten! Das ist ungerecht und ohne Grund und Boden!


So gibt es bekannte Fälle, wo Schüler mit einer Note Fünf versetzt worden sind und
andere Schüler ebenfalls mit einer Note Fünf auf der Strecke blieben, wobei beide
Schüler sonst ein akzeptables Zeugnis vorweisen konnten und keine sonstige
Gefährdung auszumachen war.


Diese Entscheidungsgewalt der Lehrkräfte ist kompletter Unfug, da Lehrkräfte
willkürlich über die Zukunft von Schülern entscheiden können, ohne dass eine
bestimmte Vorgabe eingehalten werden muss.


Hier ist ein klarer Rahmen zu schaffen, der solche nicht nachvollziehbaren
Entscheidungen ausschließt und nach klaren Vorgaben über Versetzung und
Nichtversetzung entscheidet.


So sind Lehrkräfte und Schüler im Vorteil, die so handfeste Vorgaben haben, an die
sie sich orientieren können und Entscheidungen nachvollziehbar machen.
Denn der Bildungsweg eines Schülers darf nicht von Willkürlichkeit und persönlichen
Vorlieben abhängig sein!