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25.07.2010
von Daniel Hofmann

Laut eines Kabinettsbeschlusses den schwarz-gelben Landesregierung in Kiel soll der Hafen von Friedrichskoog, auf Grund von Sparmaßnahmen , im Jahr 2011 geschlossen
werden.
Eine Schließung des Hafens wäre nicht nur ein Einschnitt viele Anwohner, die vom Hafen abhängig sind und durch diesen ihren Unterhalt finanzieren, sondern würde auch kostentechnisch keine Vorteile für die Landeskassen bringen.
Der Hafen dient auch zur Entwässerung der umliegenden landwirtschaftlich genutzten Gebiete. Wird der Hafen geschlossen muss eine neue Entwässerung gebaut werden, die mehrer Millionen Euro kosten würde. Die momentane Unterhaltung des Hafens beläuft sich momentan auf ca. 600.000 Euro pro Jahr.
Und trotz der drohenden Schließung wird der Hafen auch noch aufwendig saniert, was in keinem Verhältnis zu einer darauf folgenden Schließung steht.
Die Landesregierung gibt so in Dithmarschen eine weitere Visitenkarte ihrer unkonstruktiven Arbeitweise ab!
03.07.2010
von Daniel Hofmann

Die Einführung der Profiloberstufe kann schon nach zwei Jahren als gescheitert bezeichnet werden.
Die größten Kritikpunkte waren bisher die überhöhte Anzahl von Unterrichtsstunden
sowie die eingeschränkte Wahlmöglichkeit von Fächern. Nicht die breite
Allgemeinbildung war damals das Ziel, sondern lediglich die Einsparung von
Ausgaben im Bildungssektor. Bei genauer Betrachtung ist aber sogar dieser
Sachverhalt nicht einmal wirklich eingetroffen.
Doch das neue Oberstufensystem bekommt ein ganz anderes Bild, wenn man in
Betracht zieht, dass die Lehrkräfte darüber frei entscheiden können, ob ein Schüler mit
einer Fünf im Zeugnis (was die Versetzung vom elften in den zwölften Jahrgang
eigentlich verwehrt) die Klassenstufe wiederholen muss oder in den nächsten
Jahrgang aufsteigt. Denn bei einer Fünf ist es den Lehrkräften gestattet durch einen
Konferenzbeschluss betroffene Schüler trotzdem in den zwölften Jahrgang zu
versetzten! Das ist ungerecht und ohne Grund und Boden!
So gibt es bekannte Fälle, wo Schüler mit einer Note Fünf versetzt worden sind und
andere Schüler ebenfalls mit einer Note Fünf auf der Strecke blieben, wobei beide
Schüler sonst ein akzeptables Zeugnis vorweisen konnten und keine sonstige
Gefährdung auszumachen war.
Diese Entscheidungsgewalt der Lehrkräfte ist kompletter Unfug, da Lehrkräfte
willkürlich über die Zukunft von Schülern entscheiden können, ohne dass eine
bestimmte Vorgabe eingehalten werden muss.
Hier ist ein klarer Rahmen zu schaffen, der solche nicht nachvollziehbaren
Entscheidungen ausschließt und nach klaren Vorgaben über Versetzung und
Nichtversetzung entscheidet.
So sind Lehrkräfte und Schüler im Vorteil, die so handfeste Vorgaben haben, an die
sie sich orientieren können und Entscheidungen nachvollziehbar machen.
Denn der Bildungsweg eines Schülers darf nicht von Willkürlichkeit und persönlichen
Vorlieben abhängig sein!